Was Sie vor einer Filler Behandlung wissen sollten

0 Comments

Filler

Für Filler gibt es viele gute Gründe: Sie geben jedem ein Stück jugendliches Aussehen zurück, die Behandlung erfolgt minimal-invasiv und belastet das Budget nur um einen Bruchteil dessen, was ein klassisches Lifting kostet. Für die Füllung von Linien und Falten müssen nur ca. 30 Minuten eingerechnet werden, wobei das Ergebnis von mehreren Monaten bis zu einem Jahr hält.

Bei einer Behandlung mit Fillern werden Falten mit verschiedenen Substanzen unterspritzt, womit die Problemzonen nahezu verschwinden. Damit unterscheidet sich diese Falten-Therapie von einer Botolinum-Toxin-Behandlung, bei welcher die unter den Falten befindlichen Muskeln entspannt werden.

Filler sind geradezu „Volumenbilder“, die die Wangen, Kieferpartie und Schläfen unterfüttern und liften. Zudem können sie schmale Lippen und die dünne Haut an den Händen auffüllen und Volumen herstellen.

Nebenwirkungen kennen und minimieren

Eine Filler-Behandlung dauert vergleichsweise kurz und ist vergleichsweise leicht durchzuführen. Doch alle Filler-Substanzen haben auch ihre Nachteile und können beispielsweise allergische Reaktionen hervorrufen oder zur Entstehung kleiner Beulen unter der Haut führen. In manchen Fällen können diese Verhärtungen auch dauerhaft bestehen bleiben. Manchmal trifft der sogenannte Tyndall-Effekt ein, was eine bläuliche Verfärbung der Haut bezeichnet, die allerdings behandelt werden kann. Wird die Behandlung mit Fillern nicht richtig durchgeführt, können auch Hautzellen absterben.

Prinzipiell gilt, dass Filler, die eine längere Wirkung zeigen, auch diejenigen sind, die mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu unerwünschten Nebenwirkungen führen.

Zudem gilt, dass nicht jede Filler-Substanz zur Behandlung von jeder Faltenart geeignet ist. Die besten Ergebnisse mit dem minimalsten Risiko sind die Filler, die zur Haut und Falte passen und korrekt injiziert werden. Gut und speziell ausgebildete Ärzte können die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung schaffen, da sie die Haut-, Falten- und Filler-Typen kennen.

Folgend sind die Filler aufgelistet, die am häufigsten verwendet werden.

1. Hyaluronsäure Filler

Hyaluronsäure gehört zu den am meisten verwendeten Fillern. Von dieser Art gibt es verschiedene Zusammensetzungen. Welche für Sie die beste ist, wird individuell bestimmt. Dies und die Häufigkeit der Nachbehandlungen sowie der Haut- und Faltentyp entscheiden über die Langlebigkeit des Ergebnisses. Verschiedene Studien zeigen, dass nach wiederholten Injektionen nicht mehr so viel Filler verwendet werden muss. Gut sind zudem die meinst geringen Nebenwirkungen, die Rötungen, Schwellungen und Verhärtungen einschliessen.

2. Synthetische Filler

Diese im Labor künstlich hergestellten Filler haben den Vorteil, dass ihre Effekte im Normalfall länger anhalten. Allerdings können die Nebeneffekte auch stärker ausfallen. Hier gilt die Regel, umso besser das Mittel wirken kann, desto stärker können auch unerwünschte Nebenwirkungen ausfallen.

3. Collagen Filler

Collagen Filler greifen auf Kollagen zurück, das auf natürliche Weise in unserer Haut vorkommt. Obwohl die Wirkungen dieses Filler nicht so lange anhalten bevorzugen viele Collagen, da das Resultat natürlicher aussieht. Als Nebenwirkungen können Rötungen auftreten oder allergische Reaktionen hervorgerufen werden.

4. Körpereigene Filler

Körpereigene Filler können aus Fett oder thrombozytenreichem Plasma bestehen. Dazu wird das Fett in einem ersten Schritt von anderen Körperstellen gewonnen, bzw. das Blut entnommen, behandelt und schliesslich unter die Falten gespritzt. Diese Behandlung hat den Vorteil, dass keine allergischen Reaktionen auftreten können. Allerdings hält das Ergebnis nur über ca. ein Jahr an.

Im Endeffekt müssen bei allen Filler-Typen Nachbehandlungen durchgeführt werden, um die Falten langfristig unterfüttert zu halten und das jüngere Aussehen beizubehalten. Wenn Sie weitere Fragen zu Filler-Behandlungen, Wirkungsweisen oder Substanzen haben, können Sie sich gerne noch heute bei Ihrem Hautzentrum in Zürich melden.

Comments are closed.