10 Mythen zu Behandlung und Wirkung von Botolinum-Toxin

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Botolinum-Toxin ist seit längerer Zeit als Therapie gegen Mimik-Falten in aller Munde. Botolinum-Toxin, unter Mediziner kurz Botulinum genannt und im Volksmund „Botox“ ist ein Protein, welches durch das in der Natur vorkommende Bakterium Clostridium botulinum erzeugt wird.

Die volkstümliche Meinung, dass „Botox – ein Schlangengift“ ist somit nicht korrekt. In Anlehnung an den Namen des ersten Medikaments, welches als Wirkstoff Botulinum enthielt, wird der Ausdruck “Botox-Behandlung” als Überbegriff für alle Behandlungen mit diesem Wirkstoff gebraucht.

Die Medizin verwendet dieses biologisch erzeugte Protein seit den 80er Jahren in den verschiedensten Bereichen. Bekannt wurde die Verwendung von Botulinum-Toxin als Präparat gegen störende Mimikfalten wie beispielsweise die Zornesfalte und Krähenfüsse sowie bei übermässigem Schwitzen unter den Armen.

So kursieren immer wieder Fotos in den Medien, auf welchen (gewollt oder ungewollt) starke Effekte des Botolinum-Toxin zu sehen sind. Das schreckt viele ab. Was allerdings untergeht sind neben diesen „Schock-Bildern“ die Bilder all jener, die nach einer Behandlung die gewünschte Verbesserung erzielt haben.

Um die Debatte rund um Botolinum-Toxin faktenbasierter zu gestalten, sind folgend 10 Mythen und deren Aufklärung aufgelistet.

Mythos 1: Botolinum-Toxin kann gefährlich sein und vergiften

Tatsächlich wurde Botolinum-Toxin als Nervengift entwickelt, um Menschen gezielt Schaden zuzufügen. Richtig angewendet ist es als medizinisches Mittel allerdings unbedenklich. Ausgebildete Ärzte kennen die genaue Dosierung, wodurch eine Behandlung weder gefährlich ist, noch vergiftet.

Mythos 2: Botolinum-Toxin führt zu kalten, emotionslosen Gesichtsausdrücken

Mit dem Nervengift Botolinumtoxin (kurz Botolinum) können ausschliesslich Mimikfalten behandelt werden, sprich Falten, die aufgrund von Muskelanspannungen entstehen (im Gegensatz zu Hutalterungsfalten). Insofern wird in der Regel nicht das komplette Gesicht behandelt, sondern nur einzelne Stellen der Muskeln. Auf diese Weise kann eine natürliche Bewegung der Gesichtsmuskulatur beibehalten werden, ohne dabei das Gesicht erstarren zu lassen.

Mythos 3: Botolinum-Toxin beseitigt alle Falten

Mit Botolinum-Toxin wird die dynamische Faltenbildung verhindert. Dies schliesst, wie bereits in angesprochen, natürliche Hautalterungsprozesse nicht mit ein. Doch auch gegen diese statischen Falten kann mit Fillern Abhilfe geschaffen werden.

Mythos 4: Botolinum-Toxin-Behandlungen sind schmerzhaft

Botolinum-Toxin wird mit Hilfe von dünnen Nadeln unter die Haut injiziert. Das heisst, dass die Behandlung nicht ganz schmerzfrei durchgeführt werden kann. Allerdings empfinden die meisten Patienten während der Behandlung keinen Schmerz, sondern lediglich ein Zwicken, das nur kurze Zeit anhält.

Mythos 5: Botolinum-Toxin macht süchtig

In Botolinum-Toxin sind keine Inhaltstoffe enthalten, die physische Abhängigkeiten fördern. Allerdings hängen viele Leute an den Resultaten der Behandlung und wollen das äussere Erscheinungsbild für lange Zeit aufrechterhalten, weshalb sie die Behandlung regelmässig auffrischen.

Mythos 6: Botolinum gibt es in Wellness-Einrichtungen

Je nachdem, wo man sich befindet, dürfen Menschen mit unterschiedlichen Ausbildungen und Ausrüstungen Botolinum-Toxin-Behandlungen durchführen. Wem ein gutes und sicheres Resultat wichtig ist, sollte allerdings auf jeden Fall einen speziell ausgebildeten Arzt aufsuchen, um keine Risiken einzugehen.

Mythos 7: Botolinum-Toxin-Behandlungen zu stoppen verstärkt die Falten

Das mag auf den ersten Blick so wirken, doch der Eindruck täuscht. Wer Botolinum-Toxin-Behandlungen nicht wieder auffrischt, bei dem entwickeln sich die Falten in ihren alten, ursprünglichen Zustand zurück. Insofern verstärken sich die Falten nicht, bloss bleibt der hautglättende Effekt durch Botolinum-Toxin aus.

Mythos 8: Botolinum-Toxin-Behandlungen sollte man mit dem Aufkommen von Falten beginnen

Botolinum-Toxin zeigt bei Mimikfalten immer eine Wirkung. Allerdings kann man schon vor den ersten Falten mit Botolinum-Toxin-Behandlungen beginnen, um präventiv das Entstehen von Falten zu verhindern und sich bestimmte Muskelbewegungen erst gar nicht anzugewöhnen.

Mythos 9: Botolinum-Toxin ist nur für Frauen

Das stimmt so auf keinen Fall. Botolinum-Toxin-Behandlungen sind für jeden, der eine Faltenbehandlung durchführen möchte. Dies gilt für denjenigen, der weniger streng wirken möchte genau so wie für denjenigen, der seinem Aussehen neue Frische verleihen möchte.

Mythos 10: Botolinum-Toxin hilft nur gegen Falten

Das bekannteste Anwendungsgebiet von Botolinum-Toxin sind mit Sicherheit Faltenbehandlungen. Allerdings können mit dem Präparat noch weitere Muskelbehandlungen durchgeführt werden um beispielsweise Leiden wie Schielen oder überaktive Blasen zu behandeln.

Wenn Sie noch weitere Mythen kennen und diese aufgeklärt wissen möchten, können Sie sich gerne noch heute bei Ihrem Experten in Zürich melden. Wir beraten Sie gerne rund um das Thema Faltenbehandlung.

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