Rötungen im Gesicht diagnostizieren und effektiv behandeln

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Rötungen im Gesicht diagnostizieren und effektiv behandeln

Rötungen im Gesicht können sehr störend sein und gegebenenfalls einen hohen Leidensdruck auslösen. Dies gilt sowohl für Rötungen, welche das Hautbild beeinflussen als auch für Erkrankungen, bei welchen die Rötung mit einem Juckreiz einhergeht.

Hier erfahren Sie, wie Sie Rötungen im Gesicht richtig erkennen und wie man sie effektiv behandeln kann.

Ursachen für Rötungen im Gesicht

Die Gründe zur Entstehung von Rötungen im Gesicht können sehr unterschiedlich sein. Entsprechend wichtig ist es, die Symptome einzelner Erkrankungen zu kennen, um angemessen reagieren zu können.

Oftmals führt Narbenbildung zu einer Rötung der Haut. Verletzungen, Infektionen oder Entzündungen können ebenfalls zu Rötungen führen.

Daneben können weitere Erkrankungen Auslöser sein. Dazu zählt Couperose. Die Rötungen im Gesicht entstehen dabei durch erweiterte Blutgefässe. Davon abzugrenzen ist Rosazea. Die Krankheit können Sie durch anhaltende Rötungen im Gesicht erkennen. Hinzu kommt, dass Rosazea mit sichtbaren Blutgefässen und brennender und stechender Haut einhergeht. Zurückzuführen ist die Rötung in diesem Fall auf eine chronische Entzündung der Haut.

Zudem können spontane Hautrötungen bei Sonnenbrand, Fieber, Stress, Alkoholkonsum sowie bei bestimmten Gewürzen und Medikamenten temporär auftreten. Davon abzugrenzen ist das Erröten durch die kurzzeitige Erweiterung der Blutgefässe, welches durch sportliche Aktivitäten, hohe Temperaturen, peinliche Situationen und durch Stress ausgelöst wird.

Was Sie persönlich zur Verbesserung tun können

Um die Haut bei ihren Selbstheilungsprozessen zu unterstützen, sollten Sie verschiedene Lebensmittel, Kosmetika und Aktivitäten reduzieren, bzw. vermeiden.

Wer zu Hautrötungen neigt, sollte bei der Ernährung auf bestimmte Aspekte achten. Dazu gehört beispielsweise das Vermeiden scharfer Gerichte. Zudem verstärken grosse und warme Mahlzeiten Rötungen im Gesicht. Gleiches trifft auf Milchprodukte, bestimmte Zitrusfrüchte und Lebensmittel mit Histamin zu. Histamin ist in Spinat, Auberginen, Essig und Sojasauce zu finden.

Doch nicht nur verschiedene Gerichte sollten vermieden werden. Denn auch Getränke können Rötungen verstärken. Dies trifft besonders bei warmen Getränken und Alkohol zu.

Ernährung ist allerdings nicht alles. Alkohol-Zusatzstoffe sollten auch in Kosmetikprodukten vermieden werden. Ein weiterer guter Ansatzpunkt ist das Vermeiden von Duftstoffen in Schönheitsprodukten. Achten Sie zudem darauf, dass Sie keine Kosmetika verwenden, welche nur mit einem vergleichsweise hohen Reibungsaufwand entfernt werden können.

Dass direkte Sonneneinstrahlung die Rötung der Haut verstärkt, ist selbstverständlich. Vermeiden Sie daher besonders sportliche Aktivitäten im Freien. Denn dies führt zu einer doppelten Rötung im Gesicht, da der Körper zusätzlich zur Sommerhitze beim Sport erhitzt.

In der Regel reagiert der Körper sehr empfindlich auf Veränderungen. Entsprechend können Rötungen auch als Folge der Wechseljahre, von chronischem Husten und von Bluthochdruck auftreten.

So können Rötungen effektiv behandelt werden

In vielen Fällen reicht eine blosse Ernährungs- und Lebensführungsumstellung allerdings nicht aus, um die Rötungen im Gesicht los zu werden. In diesen Fällen kann auf effektive medizinische Methoden zurückgegriffen werden.

Hierzu stehen sowohl medikamentöse Behandlungen als auch Lichttherapien zur Verfügung. Die Medikamente sind alle darauf ausgerichtet, die Durchblutung zu regulieren und die Blutgefässe zu beruhigen.

Bei Lichttherapien werden häufig Laserbehandlungen angeboten, welche zum Ziel die Minimierung der Sichtbarkeit von Blutgefässen haben.

Wenn Sie Fragen zu den Behandlungsmöglichkeiten haben, können Sie sich noch heute bei Ihrem Hautdoktor melden. Hier können Rötungen im Gesicht abgeklärt und ein individuell abgestimmter Behandlungsplan erstellt werden.

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