Falten: Warum sie entstehen und was Sie dagegen tun können

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Falten: Warum sie entstehen und was Sie dagegen tun können

Jeder kennt die Bilder von alten Menschen, die auf einer Bank beisammensitzen und ein Schwätzchen halten. Ungeachtet dessen, ob diese Bilder aus Erinnerungen des eigenen Lebens stammen oder von Fotos, sie zeigen uns eindrücklich die Zeichen der vergangenen Zeit. Manchmal scheint es, als ob der Erfahrungsschatz durch die vorhandenen Falten in unseren Gesichtern abgelesen wird. Doch wir sind doch keine Bäume, deren Alter man anhand von Ringen abliest!

Erweitern Sie Ihren Erfahrungsschatz mit Erlebnissen und reden Sie darüber. Aber lassen Sie sich Ihr Alter nicht ins Gesicht geschrieben stehen.

Was Sie persönlich gegen Faltenbildung tun können und wie wir Sie dabei unterstützen, werden wir Ihnen in diesem Artikel zeigen. Denn um der Faltenbildung erfolgreich zu begegnen, ist es wichtig, die Haut genau zu kennen.

Aufbau und Funktionen der Haut

Die Haut hat eine grosse Bedeutung, da sie unsere Schnittstelle zur Aussenwelt bildet. Die Haut ist unser grösstes und lebenswichtiges Organ, welches zudem sehr empfindlich ist: Ist beispielsweise 1/3 der Haut aufgrund von Verbrennungen zerstört, stirbt der Mensch. Dies liegt an den Funktionen, die die Haut in unserem Organismus übernimmt.

Die Haut besteht aus drei Schichten: Der Oberhaut (Epidermis), der Lederhaut (Dermis, Corium) und der Unterhaut (Subcutis). Die Oberhaut besteht aus unterschiedlichen Zelltypen und ist unter anderem für die Bildung von Melanin zuständig, das uns unsere Hautfarbe gibt und als Lichtschutz dient. In der Lederhaut befinden sich Schmerz-, Druck-, Kälte- und Wärmerezeptoren, die massgeblich für die Wahrnehmung unserer Umwelt über diese Sinnesorgane zuständig sind. Zudem befinden sich sowohl hier in der Lederhaut, als auch in der Unterhaut Schweiss- und Talgdrüsen. In der Unterhaut finden sich überdies Haarwurzeln, Lymph- und Blutgefässe. Sie besteht aus Bindehaut- und Fettgewebe, welches von starken Fasern der Lederhaut durchzogen wird.

Wie und warum entstehen nun die Falten?

Falten entstehen aufgrund der intrinsischen und der extrinsischen Hautalterung. Intrinsisches Altern, sprich das Zeitaltern, ist auf die genetisch verminderte Fähigkeit sensibel zu reagieren zurückzuführen. Zudem entstehen Falten mit voranschreitendem Alter, da sich die Verbindung zwischen der Leder- und der Unterhaut lockert, da die oben genannten Fasern nicht mehr so stark zusammenhalten. Ein weiterer Grund für das Auftreten von Falten liegt in der verlangsamten Zellteilung der Bindegewebszellen und Bindegewebsfasern der Lederhaut. Die verminderte Regeneration des darin befindlichen Kollagens, welches der Haut ihre Stabilität gibt, und des Elastins, welches die Dehnbarkeit ermöglicht, führt zum Verlust an Spannkraft und Elastizität. Ein weiterer beschleunigender Faktor für die sichtbare Hautalterung liegt an der Verdünnung des Unterhautfettgewebes. Durch diesen Prozess trocknet die Haut aus und verliert an Regenerationsfähigkeit. Der letzte, aber nicht unbedeutende Faktor für intrinsisches Hautaltern ist die abnehmende Muskelspannkraft und die dadurch im Gesicht auftretenden Mimikfalten.

Extrinsisches Altern, auch Umwelt- oder Lichtaltern genannt, bezieht sich auf die Umweltfaktoren, denen wir, und insbesondere unsere Haut, ausgesetzt sind. Hierzu zählen UV-Strahlung, chemische Einflüsse und mechanische Belastung. Besonders die UV-Strahlung, der man sich nicht vollkommen entziehen kann, wirkt auf die Ober- und die Lederhaut ein. UVA- und UVB-Strahlung führt zu Schäden in den Hautzellen der Oberhaut, was zu Hautkrebs führen kann. Die langwelligere UVA-Strahlung dringt tiefer in die Haut ein, und beeinflusst somit auch die Lederhaut. Durch die Sonneneinstrahlung wird in der Lederhaut Singulett-Sauerstoff gebildet, welcher wiederum die Produktion von Enzymen bewirkt, die sowohl das Kollagen schädigen, was die Straffheit der Haut reduziert, als auch zu einem Aufquellen des Elastins führt, was den Verlust der Dehnbarkeit zur Folge hat.

Zusammenfassend lässt sich schliessen, dass die Entstehung von Falten und Runzeln auf mehrere Faktoren zurückzuführen sind, in deren Folge die Haut trockener, dünner und weniger regenerationsfähig wird.

Wie Falten verhindert und behandelt werden können

Manchen der genannten schädigenden Einflüsse kann man sich entziehen. Wenn Sie beispielsweise darauf achten, Ihre Haut nicht starker Kälte und Hitze auszusetzen und Stress vermeiden, können Sie der Faltenbildung aufgrund von äusseren Einflüssen entgegenwirken. Beachten Sie zudem Ihr persönliches Verhalten, da diese Faktoren ebenso wichtig für eine gesunde und junge Haut sind. Beschleunigende Faktoren für die Hautalterung sind unausgewogene Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchen und eine unangepasste Hautpflege.

Um der Faltenbildung vorzubeugen helfen chemische, mechanische und Laser-Peelings. Haben sich allerdings schon störende Falten entwickelt, kann mit der richtigen Behandlung ein Stück Jugend wiedererlangt werden, denn um den Zeichen der Zeit entgegenzuwirken, gibt es heutzutage glücklicherweise eine grosse Vielzahl an Möglichkeiten:

Entsprechend der Art und des Grads der Faltenbildung können wir mit unterschiedlichen Methoden individuell angepasste Therapieren durchführen. Diese reichen von naturheilkundlichen Verfahren der Mesotherapie, über Unterspritzungen und Bodycountouring, bis hin zu Eigenzelltherapie. Gemeinsam mit Ihnen wird entsprechend Ihrer Wünsche und Bedürfnisse das richtige Therapieverfahren gewählt. Erschweren Sie den Hobby-Faltenlesern ihre Beschäftigung und vereinen Sie die positiven Seiten eines jeden Alters: Das Aussehen der Jugend, den Erfolg der Reife und die Erfahrungen des Alters.

Dr. D. Fuchs und seine Kollegen greifen erfolgreich auf eben diesen grossen Erfahrungsschatz zurück und lassen Sie wieder so jung aussehen, wie Sie sich fühlen.

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