Was Sie gegen Couperose tun können

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Was Sie gegen Couperose tun können

Couperose stört. Jeder Blick in den Spiegel erinnert an das gestörte Hautbild und daran, dass andere Personen dies immer sehen. Das Bewusstsein hierfür kann einen starken psychischen Leidensdruck auslösen. Denn wenn auch Couperose nicht als Krankheit angesehen ist, können die roten Äderchen dennoch starken Einfluss auf unser Wohlbefinden ausüben.

Aus diesem Grund haben wir hier für Sie zusammengetragen, was Sie gegen die Rötungen tun können.

1. Ein gesundes Leben führen

Der Lebensstil hat beträchtlichen Einfluss auf das Hautbild unseres Gesichtes. Insofern ist die Devise einmal mehr, ein gesundes Leben zu führen.

Die Ursache von Couperose ist die Erweiterung der Blutgefässe. Die Ausläufer der Blutgefässe befinden sich im Bindegewebe. Wenn sich nun dort die Gefässe erweitern, wird dies auf der Hautoberfläche in Form spezifischer Rötungen sichtbar.

Oftmals ist die Erweiterung der Blutendgefässe natürlichen Alterungsprozessen geschuldet. Doch auch bereits in jungen Jahren kann die Hautstörung auftreten. Dies ist besonders unangenehm, wenn vor allem die Nase oder die Wangen betroffen sind, da die Rötung leicht mit den Folgen eines erhöhten Alkoholkonsums verwechselt werden kann.

Um die Symptome so gut wie möglich zu reduzieren, sollten Sie auf bestimmte Angewohnheiten und Lebensmittel verzichten. Dazu gehören Alkohol und Kaffee. Zudem sollten Sie auch mit dem Rauchen aufhören.

Die Erweiterung der Blutgefässe wird auch stressbedingt oder durch hohe Temperaturunterschiede hervorgerufen. Vermeiden Sie aus diesem Grund diese möglichen Auslöser so gut wie möglich.

2. Die richtigen Kosmetika verwenden

Bei der Verwendung von Kosmetika, welche auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden, sollten folgende Punkte beachtet werden:

Da die Parfümierung von Cremes meist auf der Zugabe ätherischer Öle basiert, sollte ihre Verwendung so gut wie möglich eingeschränkt werden. Der Grund dafür ist, dass die Öle die Durchblutung fördern, was die Endgefässe erweitern kann. Zudem sollten die Cremes wenig fetthaltig sein, da dies die Erhitzung der Haut befördert. Dazu gehören auch Cremes, in welchen Alkohol, Mineralöle und Silikonöle enthalten sind.

Verwöhnen Sie stattdessen Ihre Haut lieber mit feuchtigkeitsspendenden Cremes. Speziell für Couperose sind medizinische Kosmetika erhältlich, welche Wirkstoffe wie Aloe vera, Dexpanthenol, Sonnenhut, Kamille, Leinöl oder Weihrauch enthalten.

Für die Abdeckung der roten Äderchen können Sie auf Make-ip-Produkte mit leicht grüner Pigmentierung zurückgreifen. Da grün die Komplementärfarbe von rot ist, wirkt das Make-up für den Betrachter neutralisierend und die Rötungen werden nicht mehr gesehen.

3. Therapien für Couperose

Die genannten Massnahmen können die Ausbreitung von Couperose verlangsamen oder stoppen. Wer allerdings nachhaltigen Erfolg verzeichnen möchte, kann auf professionelle und moderne Therapieverfahren zurückgreifen.

Bei einer Lasertherapie können die Gefässe in einer oder mehreren Sitzungen verödet werden. Die Anzahl der Sitzungen hängt massgeblich von der zu behandelnden Fläche, dem verwendeten Verfahren und dem erwarteten Behandlungserfolg ab.

Die Aussicht auf den Behandlungserfolg treibt die Patienten an. Die Teilkomponenten, die massgeblichen Einfluss auf den Erfolg der Therapie ausüben, sind die Farbe der Gefässe und deren Durchmesser sowie die Grösse und Dicke der Hautgewächse. In Abhängigkeit der Haut und dem Schweregrad der Couperose wird die Laserenergie individuell angepasst, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Die Behandlung selbst ist relativ schmerzfrei. Das stechende Gefühl kann mit Hilfe einer schmerzlindernden Salbe während der Behandlung gelindert werden. Nach der Lasertherapie wird die behandelte Haut gekühlt. In Folge der Behandlung kann die Haut anschwellen und Rötungen entstehen, weshalb Sie das Gesicht mit speziellen Salben nachträglich eincremen sollten.

Wenn Sie noch weitere Fragen zur Diagnose und der Behandlung von Couperose haben, können Sie sich gerne noch heute bei Ihrem Hautarzt informieren.

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