Platelet Rich Plasma – Haarausfall? Wir haben Erfahrungen!

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Platelet Rich Plasma – Haarausfall? Wir haben Erfahrungen!

Platelet Rich Plasma (PRP) wird bei der Dr.med.D.Fuchs & Partners AG (Haut- und Laserzentrum an der Limnat) angewendet. Es handelt sich um eine Verjüngung mit Eigenplasma. Damit lässt sich ein wesentlich verbessertes Hautbild erreichen. Darüber hinaus reduziert PRP deutlich Falten und lindert Haarausfall.

Prinzipielle Wirkung von PRP

Für diese Therapie werden aus dem eigenen Blut der Patienten die Blutplättchen gewonnen, in denen sich enorm viele Wachstumshormone und Stammzellen finden. Diese geben der Haut Nährstoffe zurück, welche diese über die Jahre verloren hat. Das Plasma aus den Eigenblutplättchen stimuliert Selbstheilungskräfte in der Haut. Der eingeleitete Regenerationsprozess fällt erstaunlich aus. Aus dem Verfahren leitet sich die wissenschaftliche Bezeichnung als „Plättchen-reiches Plasma“ ab. Ärzte und auch der Volksmund nennen die Methode gern „Vampire Filler“. Die Wirkungen sind im Einzelnen eine Revitalisierung der Hautzellen, die Produktion von Kollagen und damit die Faltenglättung. Die Textur der Haut bessert sich deutlich. Anwendungen können sein:

  • klassische Mesotherapie, verbessert Textur und Straffheit der Haut
  • intradermale Injektion für eine Faltentherapie im Gesicht, am Hals und am Dekolleté (Volumenauffüllung und gleichzeitige Biostimulation durch Stammzellen)
  • zelluläre Gesichtsmaske nach Peeling- und Laserbehandlungen
  • Behandlung von Haarausfall
  • Beschleunigung der Wundheilung besonders bei kritischen Wunden

PRP Behandlung und Nebenwirkungen

Das PRP entsteht aus Patientenblut. Für die Herstellung verwendet die Dr.med.D.Fuchs & Partners AG verschiedene Kits wie RegenACR oder MyCells, welche die Gewinnung des konzentrierten Plasmas ermöglichen. Zusätzlich kann das Plasma mit verschiedenen Vitaminen und Hyaluronsäure gemischt werden, dadurch entsteht eine noch effektivere Stimulation und Regeneration der Haut. Allergische Reaktionen oder Unverträglichkeiten sind ausgeschlossen, da Eigenblut verwendet wird. Bestenfalls sind vorübergehende Rötungen und leichte Schwellungen möglich. Die natürlichen, hoch konzentrierten Eigenzellen spritzt der Arzt mit einer sehr feinen Nadel in Hautpartien des Gesichtes, des Dekolletés und des Halses. Behandlungserfolge sind nach etwa einer Woche sichtbar, nach zwei Monaten – gerechnet ab der letzten Behandlung – liegt das Endresultat vor. Die Zahl der Behandlungen richtet sich nach dem Lebensalter von Patienten, in der Regel genügen drei bis vier Anwendungen für ein gutes Resultat.

PRP gegen Haarausfall (Alopezie)

Interessant ist die Therapie bei der Behandlung von Haarausfall. PRP regt an der Haarwurzel die Zell-Regeneration an, stoppt auf diese Weise den Haarausfall und kann die Bildung neuer Haare anregen. Es gibt dabei verschiedene Varianten, bei denen das eingesetzte PRP zwischen 40 und 95 % Blutplättchen enthalten kann. Neben der Konzentration ist auch die Gesamtzahl aller enthaltenen Blutplättchen entscheidend. Diese bestimmt wiederum die Art der Anwendung. Entscheidend für den Erfolg ist die korrekte Verarbeitung des Plasmas, denn ~95 % der Wachstumsfaktoren werden von den Blutplättchen in einem sehr engen Zeitfenster gebildet.

Die Entwicklung der Therapie mit Platelet Rich Plasma

PRP bewirkt in der Haut, im Bindegewebe sowie in Narben, Gelenken, Muskeln und Haarwurzeln die autologe Zellregeneration. Die Ideen und Techniken wurden in der Stammzellforschung entwickelt. Die Entwicklung der heutigen PRP-Therapien erfolgte über viele Jahrzehnte, ein Vorläufer war die Frischzellentherapie. Die Forscher hatten zunächst mit völlig anderen Ansätzen gearbeitet, unter anderem mit tierischen Wachstumsfaktoren aus den Zellen von Schafen. Das gelang nur zum Teil, es gab auch Abstossungsreaktionen. Dennoch erschien die Therapie vielen vermögenden Personen als so erstrebenswert, dass sich ihr schon in der Mitte des 20. Jahrhunderts zahlreiche Promis unterzogen. Der Papst Pius XII. gehörte ebenso dazu wie die damaligen Kaiser und Herrscher von Japan, Äthiopien und Saudi-Arabien, der Schauspieler Charlie Chaplin, der deutsche Kanzler Konrad Adenauer sowie der deutsche Fussballnationaltrainer Helmut Schön. Heutzutage hat man sich von der Idee der tierischen Zellen verabschiedet – Eigenzellen schliessen Unverträglichkeitsreaktionen aus. Auch im Sport lässt sich PRP zur schnelleren Regeneration anwenden, vermutlich rund die Hälfte der deutschen Fussball- und Basketballvereine nutzt diese Möglichkeit. Ausgeschlossen sind solche Behandlungen aus medizinischen Gründen nur bei Erkrankungen wie HIV oder Hepatitis. Schwangeren und Personen mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis rät man ab. 

Platelet Rich Plasma: wissenschaftlicher Hintergrund

Grundsätzlich basiert die Wirkung von PRP auf der Heilung von Krankheiten und dem Aufhalten von Alterungsprozessen durch körpereigene Stammzellen. Stammzellen sind ursprüngliche Zellen, aus denen fast jede reife Zelle entstehen kann. Embryonen bestehen in einem sehr frühen Entwicklungsstadium nur aus Stammzellen. Diese wurden inzwischen auch im Blutserum und im Fett erwachsener Personen entdeckt. Thrombozyten für eine PRP-Therapie gibt es aber im Blut nur in geringer Konzentration. Sie müssen mithilfe des PRP-Verfahrens gewonnen und anschliessend konzentriert werden. In ihnen sind unter anderem folgende Wachstumsfaktoren nachweisbar:

  • TGF-beta (verantwortlich für das Zellwachstum und die extrazelluläre Matrix-Bildung)
  • PDGF-AB (stimultiert Zellwachstum)
  • bFGF (regt Fibroblasten an)
  • IGF (fördert Zellproliferation, Kollagensynthese und Fibroblastenmigration)
  • VEGF (stimuliert Endothelzellproliferation)
  • EGF (fördert Angioneogenese und reguliert extrazelluläre Matrixregeneration)

Zu einer für Sie geeigneten PRP-Therapie können Sie sich gern bei der Dr.med.D.Fuchs & Partners AG (Haut- und Laserzentrum an der Limnat) beraten lassen.

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