Filler: Falten vorbeugen und bekämpfen

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Filler Falten vorbeugen und bekämpfen

Mit hochwertigen biologischen Fillern Falten bekämpfen

Auch wenn Lachfalten als sehr sympathisch wahrgenommen werden, empfinden die meisten von uns tiefe Falten als unattraktiv und störend. Heute kann man die unschönen Linien risikoarm behandeln, indem man kosmetische Füllstoffe unterspritzen lässt. An der betroffenen Stelle glättet sich die Haut, sodass Sie wieder jugendlicher und frischer aussehen.

Im Laufe der Jahre haben sich die Fillingmethoden stark verbessert. Während man in den 1960er Jahren noch flüssige Silikone verwendete, sind die Füllsubstanzen heute biologisch verträglich und haben so gut wie keine Nebenwirkungen. Auch das Infektions- oder Allergierisiko ist extrem gering und die Wahrscheinlichkeit von Deformationen äusserst niedrig. Selbst die industriell hergestellten Substanzen werden sehr gut vertragen und bauen sich ohne Rückstände ab.

Biologisch abbaubare Füllsubstanzen – ein Trend mit nachhaltigem Effekt

Biologische Filler sind ein hervorragendes und gut verträgliches Mittel gegen unerwünschte Falten. Sie werden von Medizinern vor allem an Nase, Mund und Stirn unter die Haut gespritzt und erzeugen hier einen glättenden Effekt. Empfindliche Menschen sollten ihre Haut trotzdem vorher auf Unverträglichkeit testen. Neben Kollagen, Hyaluronsäure und Eigenfett gibt es noch weitere Füllstoffe. Als Creme aufgetragene Filler sind jedoch mit Abstand am wenigsten wirksam.

Hyaluronsäure – körpereigene Substanz für ein schöneres Hautbild

Der meist verwendete Füllstoff ist Hyaluronsäure, der dank quervernetzter Moleküle sehr viskos ist. Als natürlicher Bestandteil der menschlichen Haut wird Hyaluronsäure vom Körper nicht als fremd eingestuft. Diese Substanz eignet sich deshalb hervorragend zur Faltenunterspritzung, weil sie Wasser an sich bindet. Da Hyaluronsäure und Kollagen biologisch abbaubar sind, werden sie vom Körper nach und nach vollständig absorbiert. Das hat zur Folge, dass der Effekt mit der Zeit nachlässt und die Unterspritzung nach 6-12 Monaten aufgefrischt werden muss.

Die Behandlung selbst ist schmerzarm, da zuvor eine Betäubungscreme aufgetragen wird. Nach der Injektion kann eine Schwellung entstehen, die aber nach wenigen Tagen zurückgegangen ist. Allergien auf Hyaluronsäure sind nicht bekannt. Nebenwirkungen kommen höchstens durch fehlerhafte Anwendung zustande. Heute wird dünnflüssige Hyaluronsäure sogar im gesamten Gesicht zur Wiederherstellung der Proportionen angewendet und soll Lifting mit dem Skalpell überflüssig machen.

Eigenfettbehandlung – ebenso effektiv, aber aufwändiger

Beim Unterspritzen von Falten mit körpereigenem Fett wird das Gewebe unter der Falte aufgefüllt, so dass sich die Haut darüber glättet. Von allen Füllmaterialien wird Eigenfett am besten vertragen. Auch diese Methode ist risikoarm, es kommt jedoch auf die richtige Verteilung des Fettes an. Der Erfolg hängt auch davon ab, ob das Eigenfett gut anwächst. Damit die Faltenunterspritzung überhaupt vorgenommen werden kann, muss Fett an einer anderen Körperstelle abgesaugt werden. Die gewonnenen Fettzellen werden in einer speziellen Zentrifuge gereinigt und sofort an gewünschter Stelle injiziert.

Auch bei schlanken Menschen steht an Beinen und Po genügend Eigenmaterial zur Verfügung. Die Behandlung eignet sich für alle Faltentypen. Stirnfalten, Mimikfalten und Sonnenfalten können hiermit gefüllt werden. Eigenfett ist auch zum Auffüllen von Lippen üblich, die danach voller erschienen. Mit der Zeit kann sich auch Eigenfett wieder abbauen. Dieser Prozess verläuft bei jedem unterschiedlich. Nach der Behandlung sollten Sie zunächst auf Make-up verzichten und die Sonne mehrere Wochen lang meiden.

Kollagen – eines der beliebtesten Anti-Aging-Mittel

Falten entstehen durch den Abbau von natürlichen Substanzen wie beispielsweise Kollagen. Dieser Stoff ist für die Elastizität und Spannkraft der Haut verantwortlich. Fehlt er, kann die Haut keine Feuchtigkeit mehr binden und Falten entstehen. Schon mit 25 Jahren produziert der Körper deutlich weniger Kollagen. Was liegt also näher, als der Haut das fehlende Kollagen zuzuführen. Mit Faltenfillern aus Kollagen können Sie der natürlichen Hautalterung ein Schnippchen schlagen. Sie stimulieren die Bildung von eigenem Kollagen, so dass die Stützfunktion der Unterhaut verbessert wird.

Faltenunterspritzung mit Kollagen ist nebenwirkungsarm, da die injizierte Substanz körpereigenem Kollagen stark ähnelt. Dennoch können in einzelnen Fällen Abwehrreaktionen auftreten. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, ist dank beigemischter Betäubungsflüssigkeit schmerzfrei und dauert zirka eine halbe Stunde. Man verwendet heute Kollagen aus Rindergewebe. Der Effekt hält etwa sechs Monate an und kann in Abständen wiederholt werden.

Calciumcreme – eine neuartige Möglichkeit zur Reduzierung kleiner Fältchen

Die Behandlung von Falten mit Calciumcreme ist in Deutschland noch relativ unbekannt. Sie bietet sich bei ersten Zeichen der Hautalterung und bei Krähenfüssen an. Tiefe Falten lassen sich hiermit jedoch nicht reduzieren. Da die Zusammensetzung von Calciumcreme der Knochenstruktur ähnlich ist, wird auch diese Substanz als körpereigen erkannt. Abwehrreaktionen sind daher nicht zu befürchten.

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