Filler: Falten vorbeugen und bekämpfen

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Filler sind in der Jugend noch kein Thema

Junge Menschen kümmern sich kaum um die Umwandlungen, die der menschliche Körper im Laufe seines Lebens vollzieht. Themen, die mit dem Älterwerden zusammenhängen, wie beispielsweise „Faltenreduzierung durch Filler“ kommen in ihrer Sprache erst gar nicht vor. Kinder haben keine konkreten Vorstellungen vom Erwachsenwerden und Jugendliche halten sich für ewig jung.

Die meisten erwachsenen Menschen fühlen sich wohl in ihrem Körper, auch wenn sie schon länger die Veränderungen beobachten, die eben dieser Körper in den vergangenen Jahren durchgemacht hat. Wer die glatte Haut seiner Kinder betrachtet und mit der eigenen vergleicht, sieht natürlich überdeutlich die Fältchen und Falten im Spiegel, die sich nach dem Zusammenkneifen der Augen nicht mehr von alleine glätten.

Ist das der Zeitpunkt, an dem eine Frau oder ein Mann beginnt, über die besagten Filler nachzudenken? Denn schliesslich können uns die sichtbaren Vertiefungen auf der Stirn oder rund um die Augen- und Mundpartie älter aussehen lassen als wir uns eigentlich fühlen.

Mit hochwertigen biologischen Fillern Falten bekämpfen

Auch wenn Lachfalten als sehr sympathisch wahrgenommen werden, empfinden die meisten von uns tiefe Falten als unattraktiv und störend. Heute kann man die unschönen Linien risikoarm behandeln, indem man kosmetische Füllstoffe unterspritzen lässt. An der betroffenen Stelle glättet sich die Haut, sodass Sie wieder jugendlicher und frischer aussehen.

Im Laufe der Jahre haben sich die Fillingmethoden stark verbessert. Während man in den 1960er Jahren noch flüssige Silikone verwendete, sind die Füllsubstanzen heute biologisch verträglich und haben so gut wie keine Nebenwirkungen. Auch das Infektions- oder Allergierisiko ist extrem gering und die Wahrscheinlichkeit von Deformationen äusserst niedrig. Selbst die industriell hergestellten Substanzen werden sehr gut vertragen und bauen sich ohne Rückstände ab.

So verschieden wie die Patientinnen und Patienten des Hautdoktors in Zürich sind, so unterschiedlich sind auch die Methoden, die wir Ihnen hier vorstellen. Je nach dem Zustand der individuellen Haut eignet sich eines der Verfahren für Filler vielleicht besonders gut. Empfindliche Hauttypen vertragen wahrscheinlich eine bestimmte Methode besser als die andere. Manche Hilfesuchende kommen auch mit allen Vorgehensweisen gleich gut zurecht. Von daher ist eine ausführliche und umfassende Beratung durch das geschulte Team von Dr. Fuchs unabdingbar. Lassen Sie sich in einem Erstgespräch detailliert informieren.

Biologisch abbaubare Füllsubstanzen – ein Trend mit nachhaltigem Effekt

Dr. Fuchs und das erfahrene Team bestens geschulter Ärzte aus seiner Praxis bieten Patientinnen und Patienten die verschiedensten Methoden an, um Falten stark zu reduzieren oder sogar signifikant zu glätten. Ihnen sind vermutlich bereits die gängigen Vorgehensweisen wie etwa die Hautstraffung bekannt, bei der unter anderem Laser, Infrarotlicht oder auch Radiofrequenz zum Einsatz kommen.

Auch von Fadenlifting haben viele Hilfesuchende schon gehört, das sich sehr gut als Behandlung gegen hängende Wangen und tiefe Furchen zwischen Mundwinkeln und Nasenflügeln eignet. Manche Besucher der Praxis fragen auch nach dem Microneedling, bei dem hauchfeine Verletzungen die Haut zur Regeneration anregen. Wer seinen Fokus jedoch auf eine möglichst natürliche Methode legt, sollte über die Glättung von Falten durch biologische Filler nachdenken.

Biologische Filler sind ein hervorragendes und gut verträgliches Mittel gegen unerwünschte Falten. Sie werden von Medizinern vor allem an Nase, Mund und Stirn unter die Haut gespritzt und erzeugen hier einen glättenden Effekt. Empfindliche Menschen sollten ihre Haut trotzdem vorher auf Unverträglichkeit testen. Neben Kollagen, Hyaluronsäure und Eigenfett gibt es noch weitere Füllstoffe. Als Creme aufgetragene Filler sind jedoch mit Abstand am wenigsten wirksam.

Hyaluronsäure – körpereigene Substanz für ein schöneres Hautbild

Den Begriff haben die meisten Menschen schon einmal gehört: Hyaluronsäure, auch als Hyaluronan bekannt. Ihr bedeutender Vorteil liegt darin, dass sie in Bezug auf ihre eigene Masse ein äusserst grosses Volumen an Wasser binden kann – und zwar bis zu sechs Liter Wasser pro Gramm Hyaluronsäure. Ein guter Vergleich ist hier das menschliche Auge. Der Glaskörper besteht aus zwei Prozent Hyaluronsäure und zu 98 Prozent aus Wasser, das sich an das Hyaluronan bindet. Wasser kann so gut wie gar nicht komprimiert werden und diesen aufpolsternden Effekt sehen wir in Hautgewebe, das Hyaluronsäure enthält.

Der meist verwendete Füllstoff ist Hyaluronsäure, der dank quervernetzter Moleküle sehr viskos ist. Als natürlicher Bestandteil der menschlichen Haut wird Hyaluronsäure vom Körper nicht als fremd eingestuft. Diese Substanz eignet sich deshalb hervorragend zur Faltenunterspritzung, weil sie Wasser an sich bindet. Da Hyaluronsäure und Kollagen biologisch abbaubar sind, werden sie vom Körper nach und nach vollständig absorbiert. Das hat zur Folge, dass der Effekt mit der Zeit nachlässt und die Unterspritzung nach 6-12 Monaten aufgefrischt werden muss.

Die Behandlung selbst ist schmerzarm, da zuvor eine Betäubungscreme aufgetragen wird. Nach der Injektion kann eine Schwellung entstehen, die aber nach wenigen Tagen zurückgegangen ist. Allergien auf Hyaluronsäure sind nicht bekannt. Nebenwirkungen kommen höchstens durch fehlerhafte Anwendung zustande. Heute wird dünnflüssige Hyaluronsäure sogar im gesamten Gesicht zur Wiederherstellung der Proportionen angewendet und soll Lifting mit dem Skalpell überflüssig machen.

Eigenfettbehandlung – ebenso effektiv, aber aufwändiger

Die Eigenfettbehandlung ist auch als Lipofilling bekannt und wird in der modernen plastischen Chirurgie dazu verwendet, um unschöne Dellen oder auch Unregelmässigkeiten am gesamten Körper auszugleichen. Die Methode wird nicht nur als Filler für Falten eingesetzt, sondern beispielsweise auch, um die Folgen von Verletzungen und Operationen auszugleichen. Auch Narben können damit angehoben und korrigiert werden. Generell lässt sich das Verfahren fast überall dort anwenden, wo am Körper ein sichtbarer Mangel an Weichteilgewebe vorliegt.

Beim Unterspritzen von Falten mit körpereigenem Fett wird das Gewebe unter der Falte aufgefüllt, so dass sich die Haut darüber glättet. Von allen Füllmaterialien wird Eigenfett am besten vertragen. Auch diese Methode ist risikoarm, es kommt jedoch auf die richtige Verteilung des Fettes an. Der Erfolg hängt auch davon ab, ob das Eigenfett gut anwächst. Damit die Faltenunterspritzung überhaupt vorgenommen werden kann, muss Fett an einer anderen Körperstelle abgesaugt werden. Die gewonnenen Fettzellen werden in einer speziellen Zentrifuge gereinigt und sofort an gewünschter Stelle injiziert.

Auch bei schlanken Menschen steht an Beinen und Po genügend Eigenmaterial zur Verfügung. Die Behandlung eignet sich für alle Faltentypen. Stirnfalten, Mimikfalten und Sonnenfalten können hiermit gefüllt werden. Eigenfett ist auch zum Auffüllen von Lippen üblich, die danach voller erschienen. Mit der Zeit kann sich auch Eigenfett wieder abbauen. Dieser Prozess verläuft bei jedem unterschiedlich. Nach der Behandlung sollten Sie zunächst auf Make-up verzichten und die Sonne mehrere Wochen lang meiden.

Kollagen – eines der beliebtesten Anti-Aging-Mittel

Bei Kollagen handelt es sich um Strukturproteine, die als wesentlicher organischer Bestandteil hauptsächlich im Bindegewebe vorkommen. Kollagen findet sich in Schichten der Haut, aber auch in den unelastischen Fasern unserer Bänder, Sehnen und Knochen. Mit fast einem Drittel Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine ist Kollagen das Eiweiss, das im Körper des Menschen am häufigsten vorkommt. Seit Jahren wird es in der Medizin und Kosmetik als Filler eingesetzt, um beispielsweise die Folgen der Hautalterung zu mindern.

Falten entstehen durch den Abbau von natürlichen Substanzen wie beispielsweise Kollagen. Dieser Stoff ist für die Elastizität und Spannkraft der Haut verantwortlich. Fehlt er, kann die Haut keine Feuchtigkeit mehr binden und Falten entstehen. Schon mit 25 Jahren produziert der Körper deutlich weniger Kollagen. Was liegt also näher, als der Haut das fehlende Kollagen zuzuführen. Mit Faltenfillern aus Kollagen können Sie der natürlichen Hautalterung ein Schnippchen schlagen. Sie stimulieren die Bildung von eigenem Kollagen, so dass die Stützfunktion der Unterhaut verbessert wird.

Faltenunterspritzung mit Kollagen ist nebenwirkungsarm, da die injizierte Substanz körpereigenem Kollagen stark ähnelt. Dennoch können in einzelnen Fällen Abwehrreaktionen auftreten. Der Eingriff wird ambulant durchgeführt, ist dank beigemischter Betäubungsflüssigkeit schmerzfrei und dauert zirka eine halbe Stunde. Man verwendet heute Kollagen aus Rindgewebe. Der Effekt hält etwa sechs Monate an und kann in Abständen wiederholt werden.

Calciumcreme – eine neuartige Möglichkeit zur Reduzierung kleiner Fältchen

Die Behandlung von Falten mit Calciumcreme ist in Deutschland noch relativ unbekannt. Sie bietet sich bei ersten Zeichen der Hautalterung und bei Krähenfüssen an. Tiefe Falten lassen sich hiermit jedoch nicht reduzieren. Da die Zusammensetzung von Calciumcreme der Knochenstruktur ähnlich ist, wird auch diese Substanz als körpereigen erkannt. Abwehrreaktionen sind daher nicht zu befürchten.
Für welche der Methoden für Filler Sie sich auch entscheiden, lassen Sie sich vorab ausführlich von Dr. Fuchs und seinem Team erfahrener Experten beraten. Nur nach einer umfassenden Analyse Ihrer individuellen Hautsituation können die geschulten Ärzte eine Empfehlung für den richtigen Filler abgeben. Vereinbaren Sie einen Termin in der Praxis und freuen Sie sich schon jetzt auf Ihr neues, jüngeres Aussehen!

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