Die verschiedenen Akne Arten und wie man sie am besten behandelt

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Hautpflege bei Akne

Akne gehört zu den am weitesten verbreiteten Hautkrankheiten weltweit. Sie kann Personen jeden Alters betreffen und je nach Ausprägung einen hohen Leidensdruck hervorrufen. Mindestens genauso vielfältig wie die Betroffenen selbst sind auch die Formen, die Akne annehmen kann. Doch glücklicherweise gibt es für allfällige Akne Arten wirksame Behandlungsmöglichkeiten.

Was ist Akne und wie äussert sie sich?

Neun von zehn jugendliche Schweizer werden von Akne geplagt. Doch auch im Erwachsenenalter kann die Hauterkrankung noch auftreten, und zwar in Form einer sogenannten Spätakne. Trotz dieser zeitlichen Unterscheidung treten in der Regel die gleichen Symptome auf, nämlich:

  • Eiterbläschen
  • Mitesser
  • Knötchen
  • gegebenenfalls Narben

Hauptsächlich zeigen sie sich an Körperpartien, die mit besonders vielen Talgdrüsen ausgestattet sind, wie Gesicht, Rücken und Dekolleté. Denn es sind genau diese Drüsen, die eine massgebliche Rolle bei der Entstehung von Akne spielen.

Sie arbeiten im Überschuss, produzieren also besonders viel Talg, und die Haut hat es schwer, diese erhöhte Menge abzutransportieren. Schnell verstopfen die Poren und bilden damit den perfekten Nährboden für Bakterien. Sie breiten sich aus und geben den Startschuss für die Entstehung von Akne.

Welche Akne Arten unterscheidet die Medizin?

Es gibt zahlreiche Akne Arten, die sich vor allem anhand ihres Auslösers unterscheiden. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Formen der Hautkrankheit vor, die am häufigsten auftreten.

Androgenetische Akne: Wenn die Hormone verrückt spielen

Androgenetische Akne

Die androgenetische Akne betrifft erwachsene Frauen. Gerät ihr Körper in ein hormonelles Ungleichgewicht, kann es vorkommen, dass plötzlich verstärkt männliche Geschlechtshormone produziert werden. Das ist möglicherweise während einer Schwangerschaft, kurz vor dem Einsetzen der Regelblutung oder während der Wechseljahre der Fall. Frauen, die am POC-Syndrom leiden, werden ebenfalls häufiger von dieser Art der Akne geplagt.

Androgenetische Akne bricht in der Regel am Kinn, am Unterkiefer und an der oberen Halspartie auf. Um das Gleichgewicht der Hormone wiederherzustellen, verschreiben Gynäkologen häufig eine Antibabypille. Doch die Einnahme kommt nicht für alle Frauen infrage. Alternativ kann Genistein hilfreich sein.

Kosmetik-Akne bei «überpflegter» Haut

Kosmetik akne

Bestimmte Kosmetika tragen dazu bei, die Poren zu verstopfen und so die Entstehung von Akne zu begünstigen. Die Betroffenen vertragen gewisse Inhaltsstoffe nicht und die Haut reagiert mit Rötungen und Pusteln.

Vor allem bei stark fetthaltigen Cremes lässt sich dieser Effekt häufig beobachten. Gleiches gilt auch für Sonnenschutzmittel. Sie können die sogenannte Sommer-Akne auslösen – eine bestimmte Form der Kosmetik-Akne.

Der erste wichtige Schritt bei der Behandlung ist das Absetzen des Produkts, das die Beschwerden auslöst. Im Anschluss schafft eine kortisonhaltige Creme Abhilfe und lindert den Juckreiz und das Brennen. Auch der Einsatz von Antihistaminika kann sinnvoll sein. Sie hemmen die Neurotransmitter, die die allergische Reaktion auslösen, und die Beschwerden gehen zurück.

Medikamenten-Akne als Nebenwirkung

Gewisse Inhaltsstoffe von Medikamenten können Akne hervorrufen oder bereits bestehende Beschwerden verstärken. Zu beobachten ist das unter anderem bei Antibiotika oder Tuberkulostatika. In der Regel ist es bereits ausreichend, das entsprechende Medikament abzusetzen, um die dadurch ausgelöste Akne abklingen zu lassen.

Berufsakne durch jobspezifische Trigger

Die sogenannte Berufsakne wird durch den immer wieder auftretenden Kontakt mit gewissen Stoffen begünstigt. In den meisten Fällen findet dieser Kontakt am Arbeitsplatz statt. Erdöl, Chlorwasserstoff, Schmieröle und -fette sowie Teer sind nur einige der möglichen Trigger. Vor allem Automechaniker und Strassenbauer gehören zu den Berufsgruppen, die besonders häufig von dieser Form der Akne betroffen sind.

Maligne Akne ist eine Seltenheit

Aus der regulären Acne vulgaris kann sich in seltenen Fällen eine maligne Akne herausbilden. Das ist eine besonders schwere Form der Hautkrankheit. Sie äussert sich durch tiefe Hautgeschwüre am Rücken und am Dekolleté und kann mit allgemeinem Unwohlsein, Schwächegefühl und Fieber einhergehen. Sogar Knochenläsionen, Gelenkentzündungen sowie Leber- und Nierenbeschwerden stehen auf der Liste der möglichen Begleiterscheinungen.

Was genau der Auslöser für maligne Akne ist, konnte noch nicht ermittelt werden. Allerdings scheint es einen Zusammenhang mit der exzessiven Zufuhr von Androgenen zu geben, beispielsweise durch den Konsum von Steroiden. Aufgrund der immensen Begleiterscheinungen ist es bei dieser Art der Akne besonders wichtig, frühzeitig einzugreifen.

Mechanische Akne bei zu viel Reibung auf der Haut

Enge Kragen, Gürtel, Taschenriemen und Ähnliches verursachen beim Tragen Reibung auf der Haut. Es kommt zu Irritationen, die letztendlich Akne auslösen können. Das Risiko erhöht sich im Sommer, wenn sich auch noch Schweiss dazugesellt.

Wie behandelt der Facharzt Ihres Vertrauens verschiedene Akne Arten?

BioPhotonik

In unserem Haut- und Laserzentrum behandeln wir Akne und damit einhergehende Narben und Hautverfärbungen auf verschiedenen Wegen, darunter:

  • Säurepeelings
  • Mechanische Peelings
  • Fraxel-CO2-Laser
  • Kollagen- beziehungsweise Kortikoid-Injektionen
  • Kältetherapie
  • BioPhotonik

Wir schneiden Ihre Therapie ganz individuell auf Ihre persönlichen Beschwerden zu. Gern beraten wir Sie ausführlich über die Möglichkeiten, die Ihnen offenstehen. Nehmen Sie dazu einfach Kontakt zu uns auf oder vereinbaren Sie direkt online einen Termin.

 

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