Aknenarben effektiv und nachhaltig behandeln

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Aknenarben effektiv und nachhaltig behandeln

Jetzt mal Hand aufs Herz: Was sehen Sie, wenn Sie sich im Spiegel betrachten? Auf was fällt Ihr Blick zuerst? Und was denken Sie? Die meisten Menschen achten tatsächlich nicht auf das veränderte Aussehen, nicht darauf, wie die Kleidung fällt und nicht auf die neue Frisur. Der Blick fällt allzu oft auf die ungeliebten Körperstellen. Ein kurzer Check und der Versuch einer Selbstüberzeugung, dass es doch nicht so schlimm ist, wie befürchtet. Nicht so unförmig, nicht so dunkle Augenringe und die Aknenarben können auch übersehen werden.

Aknenarben müssen nicht als dauerhaftes Schicksal hingenommen werden

Gerade Problemzonen, an welchen man vermeintlich nichts verändern kann, sind für viele Menschen nicht nur ein ungeliebter Blickfänger, der sich in psychischen Belastungen äussern kann. Die grosse Mehrheit der Menschen tragen Narben vergangener Zeiten, die das äussere Erscheinungsbild dauerhaft stören.

Dies gilt insbesondere für Aknenarben, die sich meist in der Jugend bilden und von da an unser äusseres Erscheinungsbild prägen. Doch nur, weil die Narben schon lange zu uns gehören heisst das nicht, dass sie das auch für immer tun müssen. Neue Therapien ermöglichen Behandlungsmethoden, welche auf jeden Patienten abgestimmt werden können und auf diese Weise zu einem ebenmässigeren Hautbild und einem frischeren Teint führen können.

Welche Methoden angeboten werden, können Sie hier lesen. Doch zum besseren Verständnis der Funktions- und Wirkungsweise der Behandlungen wird zunächst erklärt, wie Aknenarben entstehen und was dies in der Konsequenz bedeutet.

Entstehung von Aknenarben und Unterscheidung zu anderen Narbentypen

Narben bilden den Endzustand eines Wundheilungsprozesses der Haut. Als solcher bleiben sie, je nach Grösse und Schweregrad, sichtbar. Narben entstehen allerdings nur, wenn nicht nur die Oberhaut (Epidermis), sondern auch die Lederhaut (Dermis) und die Unterhaut (Subcutis) beschädigt werden.

Die komplexen Strukturen des Kollagens, welches sich in der Lederhaut befindet und für die Stabilität der Haut verantwortlich ist, werden bei einer Durchtrennung nachhaltig zerstört und können nicht wieder neugebildet werden. Stattdessen wächst die Haut parallel zusammen und ein neues Gewebe entsteht. Dieses ist weniger elastisch und die Funktionen sind eingeschränkt.

Narben fallen vor allem deshalb auf, da sie meist rötlich oder heller sind. Zudem kommt es bei der Narbenbildung häufig zu Überproduktionen des Bindegewebes, wodurch sogenannte Narbenwucherungen und Narbenwülste entstehen. Anders allerdings verhält es sich bei Aknenarben. Diese werden dem Typ der Narbenvertiefungen zugeordnet, da während des Heilungsprozesses weniger Bindegewebe gebildet wird.

Ursachen und Formen von Aknenarben

Ob eine Narbenbildung aufgrund von Akne geschieht, hängt von mehreren Faktoren ab. Es gibt Fälle, in denen nach schwerer Akne kaum Narben entstanden sind, wohingegen bei anderen die Krankheit viele tiefe Narben hinterlässt. Unprofessionelles „Ausdrücken“ der Pickel kann zu kleinen Explosionen der Haut führen, was das Hautgewebe nachhaltig stört und Ankenarben entstehen lässt.

Aknenarben können unterschiedliche Formen annehmen. Häufig treten sogenannte „Eispickelnarben“ auf, da diese so aussehen, als seien sie in die Haut geschlagen worden. Je nachdem, wie nahe die einzelnen Narben zueinander stehen, können kleine Verbindungsgänge entstehen.

Wenn Aknenarben wuchern, entstehen grössere rote Flecken. Weitere Faktoren für das Erscheinungsbild der Narben sind Alter, erbliche Faktoren, die den Hauttypen bestimmen, der Ort der Narbe und etwaige Komplikationen bei der Wundheilung.

Behandlungsmethoden für Aknenarben

Ob die Aknenarben eher dezent oder aber deutlich sichtbar sind, die betroffenen Patientinnen und Patienten leiden meist sehr unter ihrem Aussehen. Gerade junge Menschen denken bei der „Eigenbehandlung“ üblicherweise nicht an spätere Konsequenzen und begünstigen so oft selbst die unschönen Auswirkungen aufgekratzter und ausgedrückter Pickel. Dennoch gibt es sowohl während des Krankheitsverlaufs als auch danach Möglichkeiten für wirksame Behandlungen.

Schon während der Krankheitsphase kann Narbenbildung vorgebeugt werden, indem eine professionelle Hautausreinigung durchgeführt wird. Sind die Narben allerdings erst einmal entstanden, können sie mit unterschiedlichen Methoden behandelt werden.

Chemische Peelings

Chemische Peelings setzen direkt bei der Oberhaut an. Diese wird mit meist säurehaltigen Peelings angegriffen und entfernt. Nach schon wenigen Tagen hat sich die oberste Hautschicht regeneriert und der Teint strahlt wie gewohnt, wodurch die Aknenarben weniger stark auffallen. Mittlere und tiefe Peelings greifen die Haut stärker an, welche sich in Folge dessen neu bildet.

Während ein oberflächliches Peeling lediglich abgestorbene Hautschuppen abtransportiert, können Aknenarben nur mit den aggressiveren chemischen Peelings minimiert oder ganz entfernt werden. Hier werden tatsächlich Hautschichten abgeschält, um dabei auch gleichzeitig die Aknenarben abzutragen. Dass eine solche Behandlung vorzugsweise durch erfahrene Spezialisten durchgeführt werden sollte, versteht sich von selbst.

Denn bei chemischen Peelings werden Säuren eingesetzt, die zum Teil bis zur Lederhaut wirken. Beim mitteltiefen Peeling verwendet der geschulte Dermatologe zum Beispiel Trichlor-Essigsäure. Da diese bis zur Dermis vorzudringen vermag, können damit auch Aknenarben ausgeglichen werden. Dr. Fuchs und sein Team beraten Sie gerne ausführlich zu diesem Thema und beantworten alle Ihre Fragen umfänglich.

Mikrodermabrasion

Der Begriff der Mikrodermabrasion setzt sich aus Wörtern griechischen und lateinischen Ursprungs zusammen und beschreibt das geringfügige Abschleifen von Hautpartien, zum Beispiel im Bereich von Aknenarben. Der behandelnde Dermatologe trägt bei dieser Therapie an den betroffenen Stellen die oberen Hautschichten einer Patientin oder eines Patienten kontrolliert mit winzigen Kristallen ab. Dabei kann es sich beispielsweise um sehr feinen Sand, Salz oder Aluminiumoxid handeln.

Ähnlich wie beim Sandstrahlen richtet der Therapeut die mikrofeinen Kristalle auf die entsprechenden Hautstellen. Hier treffen sie mit hoher Geschwindigkeit auf die zu behandelnden Aknenarben auf und werden im nächsten Schritt durch ein Vakuum abgesaugt. Das Abschleifen der Haut geschieht also ohne chemische Wirkstoffe und ist von daher gut verträglich. Doch wird die Haut dabei in Mitleidenschaft gezogen und muss im Anschluss gut gepflegt und für einige Zeit von der Sonne ferngehalten werden.

Bei der Mikrodermabrasion wird, ähnlich einem chemischen Peeling, die oberste Hautschicht mechanisch entfernt. Für stärkere Aknenarben hilft eine Dermabrasion, welche im Vergleich zur Mikrodermabrasion sowohl intensiver, als auch aggressiver ist. Die Narben werden dabei geglättet, indem grosse Teile der Lederhaut entfernt werden. Die Haut unter der entfernten Schicht schwillt an und wird für eine bestimmte Zeit rot-rosa-farben. Durch die flächendeckende Regeneration der Haut ist diese wieder jünger und die Aknenarben sind entfernt.

Injektionen

Sogenannte Filler, also kosmetische Füllstoffe, werden – neben der Anwendung für die Faltenreduzierung – auch dazu verwendet, um Aknenarben risikoarm zu behandeln. Die Injektion führt zu einer Glättung der Haut an der betroffenen Stelle und sorgt so für ein ebenmässiges Hautbild. Während vor Jahrzehnten noch flüssiges Silikon zur Unterspritzung der Haut verwendet wurde, sind die heutigen Filler biologisch absolut verträglich.

Mittels Injektionen können Aknenarben aufgefüllt werden. Dazu werden vor allem Kollagen, Hyaluronsäure, oder Eigenfett verwendet. Hierdurch wird die Narbe weniger stark sichtbar. Da Filler der menschlichen molekularen Struktur entsprechen, sind sie ohne Nebenwirkungen. Allerdings werden sie deshalb auch vom Körper absorbiert, weshalb die Behandlung nach einer gewissen Zeit wiederholt werden muss.

Biologische Filler werden vom Körper allgemein sehr gut angenommen. Auch wenn das Risiko einer Infektion oder allergischen Reaktion äusserst gering ist, sollten Sie mögliche Unverträglichkeiten vorher abklären lassen. Das Praxisteam um Dr. Fuchs wird mit Ihnen ausführlich die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Behandlung der Aknenarben besprechen. Die geschulten Dermatologen erläutern Ihnen auch gerne, wie lange der Effekt anhält und wann eine Nachbehandlung erfolgen sollte.

Laserbehandlung

Laser bestehen aus gebündelten Lichtstrahlen, die sehr energiereich sind. Sie erzeugen in unterschiedlichen Wellenlängen und Farben eine Strahlung, wenn sie durch ein entsprechendes Medium geschickt werden. Dabei kann es sich zum Beispiel um eine Flüssigkeit, Gas oder einen Kristall handeln. Bei der Behandlung von Aknenarben wird der Laser auf die betroffene Stelle gerichtet, nachdem der Dermatologe die Wellenlänge spezifisch auf die Dicke des Hautgewebes eingestellt hat.

Laserbehandlungen können zu zwei verschiedenen Zwecken eingesetzt werden. Denn je nach Art und Schweregrad der Aknenarben können verschiedene Laser-Methoden gewählt werden, um die Narben zu entfernen, bzw. unsichtbar zu machen. Denn zum einen können die Narben mit Laser-Therapien entfernt werden, zum anderen kann man die Narbenfarbe verbessern. Welche der Laser-Methoden Anwendung findet, muss individuell vor der Behandlung abgeklärt werden.

Beispielsweise wird beim Lasern Infrarotlicht gezielt auf die betroffenen Hautstellen gerichtet. Dabei wird das Wasser in der Haut erhitzt, wodurch es verdampft. Das führt zu einer Abflachung der mit Laser behandelten Hautregion, erhobene Aknenarben können somit geglättet werden. Gleichzeitig wird dort die Hautröte reduziert, was im Gesamtbild zu einem ebenmässigen Teint führt. Die Vermeidung von direktem Sonnenlicht über einige Wochen und eine gute Pflege verstärken das Ergebnis.

Microneedling

Beim Microneedling wird die betroffene Hautregion mit sehr vielen, sehr kleinen Nadelstichen behandelt. Die auf einem speziellen Roller angebrachten Nadeln fügen der Haut kontrolliert Verletzungen zu, durch welche Botenstoffe freigesetzt werden, die eine Neubildung von Kollagen und Elastin anregen, was der Haut ein jüngeres Aussehen verleiht.

Je nach der Hautregion wählt der Dermatologe unterschiedlich lange Nadeln. Diese sind äusserst fein und liegen in der Länge üblicherweise zwischen 0,25 mm und 2,0 mm. Da die Haut durch diese Behandlung elastischer wird, erscheinen die Aknenarben auf Dauer weniger ausgeprägt. Die Oberhaut bleibt dabei bis auf die winzigen Einstichstellen unverletzt und erholt sich innerhalb weniger Tage.

Der Einsatz einer speziellen Creme macht die zu behandelnde Stelle vorübergehend relativ unempfindlich gegen Schmerzen. Und im Anschluss an die Therapie sorgen wohltuende Wirkstoffe für eine gute Versorgung der Haut und eine rasche Heilung. Dennoch werden sich in den Tagen nach dem Eingriff leichte Schwellungen und Rötungen der Haut zeigen. Die Aknenarben sind nach ein paar Behandlungen nur noch schwach oder gar nicht mehr sichtbar.

Nächste Schritte zur Entfernung von Aknenarben

Um Aknenarben zu entfernen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Informieren Sie sich noch heute bei Ihrem Hautdoktor Zürich über die Behandlungsmethode, welche am besten zu Ihnen passt und freuen Sie sich auf ein deutlich verbessertes Erscheinungsbild der Haut.

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