Eine grosse, schweizerische Studie kommt zum Ergebnis, dass jede zweite Schweizerin nach dem 25. Altersjahr von Krampfaderproblemen betroffen ist.
Häufig entstehen Krampfadern auf Grund einer erblichen Veranlagung oder während der Schwangerschaft. Auch tiefe Beinvenenthrombosen können sekundär zu Venenproblemen führen. Sind die grösseren Venen betroffen, spricht man von Krampfadern, sind die Kapillaren erweitert, bezeichnet man sie als Besenreiser.
Wenn Störungen in den grossen Venen vorliegen, müssen sie zuerst angegangen werden, sonst hat die Therapie der kleineren Venen wenig Aussicht auf Erfolg.
Wenn bei der ärztlichen Untersuchung Anhaltspunkte für Störungen im Venensystem vorliegen, muss hier mittels Ultraschall eine Abklärung der Verhältnisse vorgenommen werden. Erst dann kann eine sinnvolle Planung des weiteren Vorgehens erfolgen.
Zur Behandlung von Besenreisern setzen wir auch heute noch vorwiegend die Sklerotherapie, (Verödungstherapie mittels Schaumtechnik) ein.
- Sind Ihre Besenreiser und Ihr Hauttyp für eine Laser- oder IPL-Therapie geeignet, stehen Ihnen verschiedene Therapieoptionen zur Verfügung. Diese Therapieform wird in der Regel nur bei ganz kleinen Besenreiser eingesetzt.
- Müssen grosse Krampfadern operiert werden kommt die Venenchirurgie zum Einsatz. Weitere Informationen unter:
