Mit Überschall zu schöner Haut
Eine neue maschinelle Peeling Methode, die zur gründlichen und perfekten Wundreinigung in der medizinischen Intensivpflegestation eingesetzt wird, findet nun Verwendung in der kosmetischen Dermatologie. Und zwar für ganz verschiedene Indikationen: Zum einen bietet das Jet-Peel-Treatment eine hervorragende Tiefenreinigung bei zu Mitessern neigender Haut. Zum andern kann das Verfahren mit speziellen Wirkstoffen die Haut im Gesicht, Hals- und Décolleté-Bereich erneuern und straffen. Bei allen Behandlungs-Indikationen werden mit dem Jet-Peel 3 wirksame kosmetische oder medizinische Substanzen in die Haut eingeschleust. "Vorteil dieser nicht invasiven Methode ist, dass wir alle Hauttypen zu jeder Jahreszeit behandeln können. Dies bedeutet einen unglaublichen Vorteil gegenüber herkömmlichen Peeling-Methoden", sagt Dr. Daniel. A. Fuchs, Facharzt Dermatologie in Zürich. Beim Jet-Peel 3 wird aus winzigen Düsen mit einer Geschwindigkeit von 1200 Kilometern pro Stunde ein Wasser-Gas-Gemisch, meistens Salzwasser und Sauerstoff auf die Haut geschossen. "Die obersten Schichten der Oberhaut werden dabei abgetragen und gleichzeitig gekühlt", erklärt der Dermatologe. Je nach Indikation werden dabei Anti-Aging-Wirkstoffe und kollagenstimulierende Wachstumsfaktoren in die Haut eingeschleist. "Das Erstaunliche ist, dass die Patientin sich nach der etwa halbstündigen Behandlung wieder direkt unter die Leute begeben kann. Die Haut ist nur minimal gerötet und fühlt sich geschmeidiger und elastischer an", sagt Dr. Fuchs. Die Therapie ist völlig schmerzfrei, effektiv, das Resultat ist sofort sichtbar und auch bezahlbar. Eine Behandlung kostet je nach eingeschleusten Substanzen um die 300 Franken. Für den Facharzt ist klar, dass das Jet-Peel die Microdermabrasion oder Mesotherapie mit Injektion in Kürze ablösen wird.
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