Bösartige Hauttumore - Hautkrebs

Jedes Jahr erkranken in Grossbritannien etwa 40'000 Menschen an Hautkrebs und 2.000 immer jüngere Patienten sterben an dieser Krankheit.

 

Auch in der Schweiz ist eine jährliche Zunahme in dieser Grössenordnung zu verzeichnen. Weitere Informationen finden Sie unter www.skincancer.ch

 

Hautkrebs entsteht folgendermassen: Die Sonne verändert die Melanozyten der Haut (die Zellen, welche die Haut bräunen), und in einigen Fällen werden diese abnormalen Zellen zu bösartigen Gewächsen. Bei Hautkrebs wuchern die abnormalen Zellen unkontrolliert in den äusseren Schichten der Haut. Die Ärzte unterscheiden drei Gruppen von Hautkrebs:


Basaliom

Basalzellkarzinome (Basaliome) sind leicht zu behandeln, falls Sie rechtzeitig diagnostiziert werden, und praktisch nie tödlich, da dieser Tumor keine Metastasen (Ableger) bildet. Meist bilden sie auf der Haut erhöhte, durchscheinende, perlartige Klümpchen, teilweise mit Krusten belegt.

 

Beispielbilder:


Spinaliom

Plattenepithelkarzinome (=Spinaliome) verlaufen ebenfalls nur selten tödlich. Sie erscheinen als Pustel oder rote, schuppige Flecken, im Bereiche von sonnenexponierter Haut.

 


Malignes Melanom ("Schwarzer Hautkrebs")

Das Maligne Melanom ("schwarzer Hautkrebs") ist die seltenste und aggressivste Form von Hautkrebs. Es gibt verschiedene Formen des Malignen Melanoms. Sie sind meist unregelmässig geformt, entstehen oft in oder um ein Muttermal und sind schwarz oder braun gefärbt. Bei Früherkennung ist die Prognose günstig.

Eine frühzeitige Diagnostik und Therapie von Muttermalen kann die Entstehung von Hautkrebs verhindern.

Beispielbilder:
Superfiziell spreitendes Melanom

Um Muttermale mit Entartungstendenz rechtzeitig zu erkennen, bieten wir regelmässige klinische und bildanalytische Check-ups an. Unsere Behandlungsmöglichkeiten für Hautkrebse und deren Vorstufen umfassen Tumor-, Laser- und Kältechirurgie.

Um die Gesundheit und Schönheit Ihrer Haut zu erhalten, klären wir Sie über Sonnenschutzmassnahmen auf und unterstützen Sie in der täglichen Umsetzung des Sonnenschutzes.


Die goldenen Regeln des Sonnenbads

  • Meiden Sie die Sonne zwischen 11.00 und 15.00 Uhr.
  • Tragen Sie den Sonnenschutz mindestens 20 Minuten bevor Sie in die Sonne gehen auf.
  • Verwenden Sie genug Sonnenschutzmittel, um Körper und Gesicht gleichmässig zu schützen.
  • Benützen Sie ein Produkt mit hohem Licht Schutz Faktor (LSF) von 20-30, das vor UVA- und UVB-Strahlen schützt.
  • Gewöhnen Sie die Haut langsam an die Sonne.
  • Cremen Sie sich alle ein bis zwei Stunden und sofort nach dem Schwimmen ein.
  • Achten Sie vor allem auf Nase, Wangen, Stirn, Ohren, Hals und Schultern, da diese Bereiche der Sonne besonders stark ausgesetzt sind.
  • Tragen Sie zur Mittagszeit einen Sonnenhut, lange Kleidung und Sonnenbrillen mit UVA- und UVB-Schutz.
  • Schützen Sie Babys bis sechs Monate ganz von der Sonne und seien Sie bei Kindern äusserst vorsichtig.
  • Gehen Sie beim ersten Anzeichen eines Sonnenbrands in den Schatten.
  • Lassen Sie neue oder sich verändernde Muttermale vom Hautarzt anschauen.


Weitere Informationen finden Sie unter:
www.swisscancer.ch
www.sunattack.ch
www.uv-index.ch

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